Eine grüne Oase mitten in Berlin
Das Hotel THE GATE GARDEN direkt am Puls der Hauptstadt
Der Hof des Hotels THE GATE GARDEN ist eine grüne Oase

Nicht wenige Häuser in der Berliner Hotel-Szenerie suchen oft angestrengt nach einem Alleinstellungsmerkmal, um mehr Gäste zu gewinnen. Aber es gibt in der Millionenstadt Berlin auch Hotels, die schon in ihrem Namen ein unverwechselbares, für jeden sichtbares Markenzeichen tragen. Dazu zählt das 4-Sterne THE GATE GARDEN Hotel Berlin. Eine grüne Oase inmitten von Berlin – das macht neugierig und ist ein guter Grund, dort einen Hotel-Medientreff zu veranstalten, wie immer organisiert von Margot David und ihrem Team von Hotelpoint International.
Eingang des Hotels in der Invalidenstraße

Eingerichtet ist das THE GATE GARDEN Hotel seit 15 Jahren in einem mehrgeschossigen Mietshaus in der Berliner Invalidenstraße im angesagten Berliner Bezirk Mitte. Die Friedrichstraße, die Museumsinsel und das Theaterviertel mit dem Friedrichstadtpalast liegen nur wenige Schritte entfernt. Das Highlight des Hauses ist zweifellos im großen hinteren Bereich der gepflegte, großzügig angelegte Garten mit mediterranem Flair.
Das imposante Haus, Baujahr 1860 mit einem wunderschönen Treppenhaus und unterschiedlich geschnittenen Räumen mit hohen Decken hat viele Stationen Berlingeschichte erlebt, als Wohnhaus, Beherbergung von Soldaten und auch ein Gartenzentrum verkaufte hier Blumen. Seit knapp drei Jahren wird das stilvolle Boutique-Hotel von den Hoteliers Kristin Rieve und Rainer Wendt betrieben.
Hotelier Kristin Rieve an der Rezeption ihres Hotels

Die in der Schweiz im Bereich Hospitality ausgebildete Hotelfachfrau Kristin Rieve hat im Umfeld des Hotels in Stadtmitte über Jahre eine Firma aufgebaut und geleitet, die an 14 Standorten über 2000 Quadratmeter Büroflächen vermietet, also auch Orte, wo Menschen zusammenkommen. Als sie dann das Angebot bekam, zusätzlich auch das Hotel THE GATE GARDEN zu betreiben, erinnert sie sich noch genau an ihre Besuchs-Premiere: „Mein erster Eindruck von dem Hotel und dann beim Anschauen des Gartens: Das ist eine grüne Oase hier mitten in Berlin.“
Das Hotel hat heute 16 Zimmer und 16 Appartements. „Das ist eine gute Kombination zwischen Hotelzimmern und Appartements, die alle über eine Kitchenette verfügen. Es eröffnet uns die Möglichkeit, die Gäste über eine längere Zeit zu beherbergen“, sagt die Hotelmanagerin Rieve. „Wir richten im Hotel einen Ort ein, der sich für unsere Gäste anfühlt wie ein zu Hause auf Zeit.“ Der Charme des historischen Gebäudes aus der Gründerzeit mit seinen großen und hohen Zimmern hat mit den Regeln des Denkmalschutzes allerdings auch seinen Preis. So war beispielsweise der Einbau eines Fahrstuhls nicht möglich, aber das hat bisher noch nie zu Problemen geführt, so Rieve. Die Rezeption ist schließlich auch noch da, wenn Hilfe mit dem Gepäck nötig ist.
Treppenhaus des Hotels Hotelzimmer Garden View © THE GATE GARDEN
Zum unverwechselbaren Charakter des Hotels trägt auch bei, dass jedes der Zimmer und Appartements ein unterschiedliches Design aufweisen. Jeder Raum verfügt über eine andere Tapete und ist mit unterschiedlichen Bildern, Lampen und Accessoires ausgestattet. „Besonders gefragt sind natürlich die Zimmer und Appartements, deren Fenster in unseren Garten schauen. Außerdem haben wir direkt im Garten selbst noch einige kleine Einzel- und Doppelzimmer hergerichtet. Aber auch die Zimmer mit Fenstern zur Invalidenstraße sind sehr sorgfältig vor Lärmgeräuschen abgeschirmt und schallisoliert“, so Rieve.
Frühstück im grünen Hof oder im stilvollen Frühstückszimmer
Besonders wichtig ist Managerin Rieve das hausgemachte Hotel-Frühstück, das - abhängig vom Wetter - auch im Garten serviert wird. Es wird sehr individuell persönlich und liebevoll angerichtet und zum Preis von 20 Euro auch von Zweidritteln der Hotelgäste ausgewählt.
Weintrauben aus eigener Ernte

Im Herbst gehören auch hauseigene Weintrauben zum Angebot. Sie stammen von den Weinreben, die sich an den Wänden im Hof hochranken - welches Hotel kann so etwas bieten?
Zu einem traditionellen Haus gehört, so Managerin Rieve, das persönliche Gespräch an der Rezeption. Sie kann sich keinen Check-In-Automaten in ihrem THE GATE GARDEN vorstellen, wie er in so manchem Hotelriesen eingesetzt wird. Ein untrügliches Erkennungsmerkmal für ein traditionelles Zimmerschloss und eine traditionelle Rezeption sind die aufgereihten Schlüsselkästen für die Hotel-Zimmerschlüssel. Auch das gehört zusammen mit den persönlichen Kontakten zu ihren Gästen an der Rezeption zur „Seele des Hauses“, wie es Hotelier Rieve formuliert.
Stilvolle Einrichtung mit viel Liebe zum Detail
Obwohl nur beim Webportal booking.com gelistet, liegt die jährliche Auslastung des Hotels schon nach kurzer Zeit bei über 60 Prozent, ein in Berlin guter Wert. Jährliche Steigerungen um fünf Prozent werden erwartet. Übrigens - am Tag des Besuchs der Reisejournalisten - waren alle Zimmer und Appartements belegt. Das Hotel THE GATE GARDEN bietet für viele ein Quartier, wo man zugleich nahe am Puls der Stadt übernachten, aber auch in Ruhe schlafen kann - das spricht sich herum. Der Hotelgast ist mitten im Geschehen und kann doch hier in seiner eigenen Welt bleiben.
Hotelzimmer direkt im Garten

Die Lage des Hotels sorgt auch für Mobilität in der Großstadt. Direkt schräg gegenüber vom Hotel befinden sich die S-Bahn- und die Tram-Haltestelle Nordbahnhof, der Berliner Hauptbahnhof ist nur drei Tram-Stationen entfernt und die U-Bahn-Station Naturkundemuseum etwa 100 Meter. Aber es sind auch einige Parkplätze in einer nahen Tiefgarage reserviert. Und für alle Jazz-Freunde: Nur um die Ecke befindet sich in den Edison-Höfen der Jazzclub „Schlot“. Der von John Kunkeler geleitete Jazz-Keller, in dem auch ab und an Kleinkunst und Comedy eine Heimat haben, hält seit Jahren mit seinen nationalen und internationalen Jazzmusikern einen Spitzenplatz in der Jazz-Szene in Berlin und ganz Deutschland.

Schließlich darf eine weitere Besonderheit dieses Hotels nicht vergessen werden. Das ist der Hotel-Kater Maxi, etwas schüchtern und sehr beliebt bei den Stammgästen. Bei unserem Besuch belegte er gerade einen großen Sessel in der Rezeption und blinzelte uns zu.
Hotel-Kater Maxi auf seinem Lieblingsplatz
Fotos: Ronald Keusch (11), Hotel THE GATE GARDEN (2)




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